AI-Augmented Scrum Wie Teams heute mit KI ihren Scrum-Prozess substanziell verbessern

| Autor: Florian Kittel

Im ersten Teil haben wir die strukturellen Spannungen zwischen klassischem Scrum und KI beleuchtet. Jetzt geht es um die entscheidende Frage:

Was können Teams heute konkret tun – ohne ihr gesamtes Organisationsmodell zu zerlegen?

Die Antwort ist banal – und genau deshalb wird sie in den meisten Organisationen systematisch übersehen: Scrum muss nicht ersetzt werden. Es muss präzise erweitert werden.

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Scrum unter Druck: Warum KI die Spielregeln wirklich verändert

| Autor: Florian Kittel

Sprint Planning am Mittwoch, 14:30 Uhr. Acht Leute im Raum. Alle sind etwas gestresst – unterbrochene Aufgaben, vorherige Meetings. Jetzt sind alle anwesend. Der Product Owner scrollt durch das Backlog, Tickets werden verschoben, Story Points werden geschätzt. Ein Entwickler wirft ein: „Das bekomme ich heute mit Copilot in zwei Stunden hin.“ Kurze Stille. Niemand stellt die offensichtliche Frage. Dann geht es weiter wie geplant.

Genau hier beginnt die eigentliche Transformation: Der Prozess läuft weiter, obwohl sein Engpass längst verschwunden ist. Nicht, weil Scrum falsch ist. Sondern weil es für eine Realität gebaut wurde, die es so nicht mehr gibt – und trotzdem unverändert weiterläuft.

Code entsteht in 30 Minuten statt in zwei Tagen. Tests werden automatisch generiert. Dokumentation wird auf Knopfdruck erzeugt.

Die Frage ist daher nicht mehr, ob KI Scrum unterstützt. Die eigentliche Frage lautet:

Ist Scrum noch das richtige Betriebssystem für Softwareentwicklung im KI-Zeitalter?

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KI frisst Software – oder beginnt gerade eine neue Evolutionsstufe?

| Autor: Florian Kittel

„KI frisst Software“ ist die zugespitzte Weiterentwicklung von Marc Andreessen’ berühmter These „Software is eating the world“. Der Tenor: Klassische Softwareprodukte – Masken, Menüs, CRUD-Anwendungen – werden durch generative KI und agentenbasierte Systeme ersetzt. Interfaces verschwinden, Prozesse werden dialogbasiert, Fachlogik wird dynamisch generiert statt statisch implementiert.

Die zugrunde liegende Beobachtung ist real: Large Language Models, Copilots und autonome Agenten verschieben die Wertschöpfung von fest codierten Workflows hin zu adaptiven, kontextgetriebenen Systemen.

Aber: Es handelt sich weniger um eine Disruption im Sinne einer Auslöschung – sondern um eine Evolution der Softwarearchitektur und der Art, wie wir Systeme bauen und nutzen.

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Wenige Experten vor Ort – unterstützt durch KI – schlagen große Offshore-Teams

| Autor: Florian Kittel

In vielen IT-Organisationen ist Skalierung noch immer gleichbedeutend mit mehr Köpfen. Doch was, wenn die eigentliche Produktivitätsreserve nicht in zusätzlichen Teams liegt, sondern in der gezielten Verstärkung der besten Entwickler durch KI? Während große Offshore-Strukturen oft unter Koordinationsaufwand, Reibungsverlusten und Qualitätsproblemen leiden, entstehen mit kleinen, hochqualifizierten Teams und intelligent eingesetzten KI-Workflows neue Effizienzmodelle. Dieser Artikel zeigt, warum „Experten + KI“ in vielen Fällen die strategisch überlegene Antwort auf Kapazitätsengpässe ist – und welche Denkfehler Unternehmen davon abhalten, dieses Potenzial konsequent zu nutzen.

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