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KI frisst Software – oder beginnt gerade eine neue Evolutionsstufe?

| Autor: Florian Kittel

„KI frisst Software“ ist die zugespitzte Weiterentwicklung von Marc Andreessen’ berühmter These „Software is eating the world“. Der Tenor: Klassische Softwareprodukte – Masken, Menüs, CRUD-Anwendungen – werden durch generative KI und agentenbasierte Systeme ersetzt. Interfaces verschwinden, Prozesse werden dialogbasiert, Fachlogik wird dynamisch generiert statt statisch implementiert.

Die zugrunde liegende Beobachtung ist real: Large Language Models, Copilots und autonome Agenten verschieben die Wertschöpfung von fest codierten Workflows hin zu adaptiven, kontextgetriebenen Systemen.

Aber: Es handelt sich weniger um eine Disruption im Sinne einer Auslöschung – sondern um eine Evolution der Softwarearchitektur und der Art, wie wir Systeme bauen und nutzen.

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Was ist Vibe Coding – und warum verändert es gerade die Softwareentwicklung?

| Autor: Florian Kittel

Software wird heute nicht mehr nur geschrieben – sie wird zunehmend beschrieben. Mit dem Aufkommen leistungsfähiger KI-Modelle hat sich ein neuer Arbeitsstil etabliert, der unter dem Begriff „Vibe Coding“ diskutiert wird: Entwickler formulieren Anforderungen in natürlicher Sprache und lassen große Sprachmodelle daraus Code generieren.

Doch hinter dem Hype steckt mehr als nur schnelleres Tippen. Vibe Coding verändert Rollenbilder, Entscheidungsprozesse und die Art, wie Architektur entsteht. Wer es nur als Produktivitäts-Feature versteht, greift zu kurz – wer es strategisch einordnet, erkennt einen tiefgreifenden Wandel in der Art, wie Software gebaut wird.

In diesem Artikel ordne ich ein, was Vibe Coding wirklich bedeutet, wo die Grenzen liegen und wie es sinnvoll im professionellen Umfeld eingesetzt werden kann.

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Wenige Experten vor Ort – unterstützt durch KI – schlagen große Offshore-Teams

| Autor: Florian Kittel

In vielen IT-Organisationen ist Skalierung noch immer gleichbedeutend mit mehr Köpfen. Doch was, wenn die eigentliche Produktivitätsreserve nicht in zusätzlichen Teams liegt, sondern in der gezielten Verstärkung der besten Entwickler durch KI? Während große Offshore-Strukturen oft unter Koordinationsaufwand, Reibungsverlusten und Qualitätsproblemen leiden, entstehen mit kleinen, hochqualifizierten Teams und intelligent eingesetzten KI-Workflows neue Effizienzmodelle. Dieser Artikel zeigt, warum „Experten + KI“ in vielen Fällen die strategisch überlegene Antwort auf Kapazitätsengpässe ist – und welche Denkfehler Unternehmen davon abhalten, dieses Potenzial konsequent zu nutzen.

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