„KI frisst Software“ ist die zugespitzte Weiterentwicklung von Marc Andreessen’ berühmter These „Software is eating the world“. Der Tenor: Klassische Softwareprodukte – Masken, Menüs, CRUD-Anwendungen – werden durch generative KI und agentenbasierte Systeme ersetzt. Interfaces verschwinden, Prozesse werden dialogbasiert, Fachlogik wird dynamisch generiert statt statisch implementiert.
Die zugrunde liegende Beobachtung ist real: Large Language Models, Copilots und autonome Agenten verschieben die Wertschöpfung von fest codierten Workflows hin zu adaptiven, kontextgetriebenen Systemen.
Aber: Es handelt sich weniger um eine Disruption im Sinne einer Auslöschung – sondern um eine Evolution der Softwarearchitektur und der Art, wie wir Systeme bauen und nutzen.